Freitag, 13. Februar 2009

FttH – Vergleich EU, Mittlerer Osten und Afrika

In einem weiteren Agendapunkt ging es um den Status von FttH in Europa und im mittleren Osten (speziell Dubai). Richard Jones berichtete (ein wenig) von seinen Erfahrungen in Dubai. Und in bekannt prononcierter Form nannte er fünf Punkte, auf die man seines Erachtens jedes Projekt zurück führen könne:
  • (Verlege-) Kosten je zu erschließendem Meter
  • zu erschließende Meter je Gebäude / Haushalt
  • Kosten für IP-Transit
  • Penetrationsrate
  • ARPU

Wir würden die Kosten für IP-Transit noch um Terminierungskosten für Sprache erweitern, da das zumindest nach unserer Erfahrung ein weiterer Kostentreiber, vor allem für kleine Netze, ist. Was wir der Leserschaft nicht verheimlichen wollen, sind seine Angaben zu IP-Transitkosten im internationalen Vergleich, sowie seine Angaben zu der jeweils zu erschließenden Meterzahl und deren Rückwirkungen auf den ARPU-Bedarf.


Wenn man die Zahlen sieht, hat man zumindest einen Moment der Bescheidenheit und des Bedauerns. Und wenn man diese Zahlen reflektiert vor dem Hintergrund der Vision einiger Redner auf der Konferenz (z.B. Don Tapscott als Keynote-Speaker des ersten Tages oder M. Baumgart am zweiten Tag), dass JEDER Weltbürger Breitband-Anschluss haben sollte, dann ist klar, dass es dorthin noch ein sehr langer Weg ist.

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