Benoit Felten (Kopf der Fiberevolution-Gruppe) von Yankee Group stellte eine Studie vor, in der er die Dienstentwicklung verschiedener Carrier untersuchte (insgesamt 20). Er unterscheidet dabei drei verschiedene Ansätze:
1. Breitband-Versorger (als Ergänzung zum bestehenden Geschäftsmodell als Versorger)
2. Expand und cash in (als opportunistischer Ansatz alternativer Netzbetreiber) und
3. keep it premium (als bevorzugter Ansatz der Ex-Monopolisten ~ Incumbents)
Der Versorgeransatz zielt dabei insbesondere auf hohe Penetrationsraten – der Premiumansatz zielt insbesondere auf einen höheren ARPU.
Ein wichtiges Fazit seiner Untersuchung ist, dass der ARPU ca. 30% höher ist bei FttH-Netzen, verglichen mit DSL-Netzen (auch bestätigt heute durch einen Vortrag der KPN, die in FttH-Netzen einen weit höheren ARPU (58,- €/ Monat) erzielt, als in DSL-Netzen (35,- € / Monat). Auch ist der Ansicht, dass bisher viel zu wenig über Geschäftskunden-Dienste nachgedacht wird. Der Markt der kleinen Unternehmen und Heimarbeiter sei seines Erachtens ein stark vernachlässigtes, aber hoch attraktives Segment („low hanging fruits“).
Freitag, 13. Februar 2009
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