- dass kleine Gemeinden (<>
- dort Zuschüsse für Infrastrukturen (Funk wie Festnetz)
- Förderung von Planungsleistungen
- sowie Aufbau eigener kommunaler Infrastrukturen
Kriterium der Förderung ist eine sogenannte "angemessene" Bandbreite von 1 - 3 Mbps für Endverbraucher sowie hochbitratige Lösungen für Geschäftskunden, jeweils zu angemessenen Preisen.
Die Förderbeträge belaufen sich auf
- max. 50.000,- € je Gemeinde (max. 50% des Volumens der Maßnahme) für Infrastrukturen
- für Planungsarbeiten max. 5.000,- €
- sowie einen Bonus für interkommunale Zusammenarbeit von bis zu 75.000,- €, wenn übergreifende Netze gebaut werden
Fördervoraussetzung ist eine Bedarfsanalyse.
Man muß in Deutschland ja oft vorsichtig sein mit der Bewertung einer politischen Maßnahme, aber wir haben uns vorgenommen, hier auch "Meinung" offen zu kommunizieren.
- Wir begrüßen die Maßnahme, weil sie zeigt, dass das Thema des un(ter)versorgten ländlichen Raums "angekommen" ist und bearbeitet wird.
- Wir sehen die als angemessen angenommene Bandbreite von 1 - 3 Mbps als zu niedrig an (insbes. im Vergleich zu aktuellen Angeboten in den Großstädten), aber es ist ein erster Schritt, und es ist mittlerweile klar, dass mehr als 128k kein Breitband ist.
- Sehr positiv ist aus unserer Sicht der Bonus für interkommunale Zusammenarbeit. Heute fehlt es uns in Deutschland noch an der Idee (oder Instanz), um möglichst große regionale Zusammenhänge zu organisieren, die den Bau neuer (FttH- ~Glasfaser-) Netze aber erst für alle (Betreiber wie Nutzer) interessant werden läßt. Es gilt die alte Regel: je mehr mitmachen, um so niedriger die Kosten! Die Bonusregel ist ein guter Hebel, und höchst intelligent: Belohnung statt Regel oder gar Strafe.
Aktuell ist das Programm in der Notifizierung (= Abstimmung und Zustimmung) in der EU-Kommission in Brüssel. Wer Interesse hat, folge einfach dem Link zur Breitbandinitiative Bayern in unserer Linksammlung.
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