Dr. Fischer, Cisco, referierte über Architekturen und Geschäftsmodelle. Er gab einen Überblick über die aktuell diskutierten Netztopologien. Fazit: klare Empfehlung für eine "home run" Architektur - Hauptargument: Investitionssicherheit.
Mann müsse eine Langfristperspektive einnehmen bei der Netzplanung und an die Enkel oder Großenkel denken (ich habe dabei überlegt, wen er wohl jetzt meint und an wen ich denn nun denken soll). Naturgemäß lief seine Argumentation auf P2P mit Cisco-Equipment hinaus. GPON fiel unten durch. Ein Vertreter von Alcatel-Lucent wäre mit großer Wahrscheinlichkeit zum gegenteiligen Ergebnis gekommen. Von daher als Fazit zur Technik: das "Übliche", aber solide.
Interessant wurde der Vortrag, als Dr. Fischer über Geschäftsmodelle, insbesondere über Open Access und die Trennung von Netzbesitz und Diensteangebot referierte. Er lieferte eine gute (unabh. von jeglicher Argumentation basierend auf Regulierung) Begründung für die Trennung und damit für Open Access.
Für uns blieb die Frage offen, wie man Investoren davon überzeugt, "mehr" zu tun (zu realisieren), als für den eigentlichen Case nötig ist, "nur" um zukunftssicher zu sein. Unsere Erfahrungen sind eher so, dass Investoren auf sparsamst-möglichen Umgang mit Geld dringen .....
Samstag, 20. September 2008
Architekturen für Zugangsnetze - Vergleich und Bewertung
Labels:
Architekturen,
home run,
Open Access
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