Wir arbeiten in unseren Projekten auf Grundlage diverser Annahmen an Geschäftsplänen für den Aufbau von Glasfaser-Infrastrukturen. Eine wichtige Annahme für langfristige Ausbaupläne ist dabei der %-Satz, den man für die "normale" Baumaßnahmen seriöserweise annehmen kann. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass jedes Jahr ca. 5% kommunaler Straßen durch Baumaßnahmen "betroffen" sind, sprich: geöffnet werden und somit für die Mitverlegung von Leerrohren für eine spätere Glasfaserverlegung zur Verfügung stehen.
Von diversen Kunden haben mittlerweile die Rückmeldung bekommen, dass diese Annahme zu optimistisch sei.
5% würden bedeuten, dass alle 20 Jahre eine Baumaßnahme stattfindet. Die sei heute nicht mehr der Fall, da heutige Infrastrukturen eher bis zu 40 und darüber (reparaturfrei) genutzt werden.
Der "neue" %-Satz wäre also: 2,5%.
Frage an unsere Leser: können Sie diese These durch eigene Werte stützen, bzw. falsifizieren? Oder flapsig: stimmt das?
Montag, 27. Dezember 2010
Sonntag, 5. Dezember 2010
Wir sind wieder zurück
Liebe Leser, Freunde der Glasfasernetze und anderweitig an unserem Blog Interessierte,
aufgrund einiger Rückmeldungen haben wir uns entschlossen, unseren Blog zu reaktivieren. Wir machen einen erneu8ten Anlauf und versuchen, regelmäßig wieder zu bloggen.
Werte Grüße
KS
aufgrund einiger Rückmeldungen haben wir uns entschlossen, unseren Blog zu reaktivieren. Wir machen einen erneu8ten Anlauf und versuchen, regelmäßig wieder zu bloggen.
Werte Grüße
KS
Sonntag, 5. September 2010
Auf Wiedersehen
Liebe Leser,
wie Sie ja merken konnten, haben wir es in diesem Jahr nicht mehr geschafft, regelmäßig zu bloggen. Wir sind alle so sehr in Projektarbeit vertieft und eingebunden, dass ein regelmäßiges und vor allem auch interessantes Bloggen unsere Kräfte übersteigt. Auch waren wir immer wieder vor die Frage gestellt, ob das Thema, dsas und "Blogosphären-würdig" erschien, auch entsprechend beschrieben werden kann, oder ob uns nicht Vertraulichkeitsregeln und unsere eigenen Anforderungen an Präzision etc. nicht eher hindern, offen genug zu schreiben.
Wir haben uns eigentlich immer entschieden, nichts zu schreiben, bevor wir nur halbes schreiben oder Vertraulichkeiten verletzen.
Vor dem Hintergrund sagen wir "Danke !" und "Auf Wiedersehen".
Wir hören jetzt auch "offiziell" auf.
In ca. zwei Wochen löschen wir unseren Blog. So wichtig ist (fast) nichts, als das es aufgehoben werden müßte....
Tschüss ...
wie Sie ja merken konnten, haben wir es in diesem Jahr nicht mehr geschafft, regelmäßig zu bloggen. Wir sind alle so sehr in Projektarbeit vertieft und eingebunden, dass ein regelmäßiges und vor allem auch interessantes Bloggen unsere Kräfte übersteigt. Auch waren wir immer wieder vor die Frage gestellt, ob das Thema, dsas und "Blogosphären-würdig" erschien, auch entsprechend beschrieben werden kann, oder ob uns nicht Vertraulichkeitsregeln und unsere eigenen Anforderungen an Präzision etc. nicht eher hindern, offen genug zu schreiben.
Wir haben uns eigentlich immer entschieden, nichts zu schreiben, bevor wir nur halbes schreiben oder Vertraulichkeiten verletzen.
Vor dem Hintergrund sagen wir "Danke !" und "Auf Wiedersehen".
Wir hören jetzt auch "offiziell" auf.
In ca. zwei Wochen löschen wir unseren Blog. So wichtig ist (fast) nichts, als das es aufgehoben werden müßte....
Tschüss ...
Sonntag, 16. Mai 2010
Save the Date: 8. April 2011, Berlin - 30 Jahre Glasfaserpolitik in Deutschland
Heute erlauben wir uns (nach längerem Schweigen) den Hinweis auf den 8. April 2011 (!). An diesem Tag jährt sich der Beschluß der Bundesregierung zum Aufbau eines universellen Glasfasernetzes zum 30sten Mal! Dieser Beschluß kam übrigens auf Initiative von Graf Lambsdorff zustande.
Wer sich an der Vorbereitung dieser Veranstaltung aktiv beteiligen möchte, sei auf den Link zur Homepage der Alcatel-Lucent-Stiftung verwiesen (Klick auf die Überschrift führt Sie dorthin). Dr. Dieter Klumpp, der Direktor derselben, hat dankenswerter Weise zusammen mit ITG, ANGA und FttH-Council diesen Termin wieder ins Bewusstsein gerufen. Der Termin ist ein Anlass, die Strategien 2011ff darzustellen. Bitte senden Sie bei Interesse an einer Beteiligung eine Mail an die auf der Website angegebenen Adresse mit dem Betreff „#613“ an office (at) stiftungaktuell (punkt) de.
Bei der Veranstaltung am 8. April 2011 sollen nach dem Rückblick auf diesen wegweisenden Kabinettsbeschluss der Achtziger vor allem heutige Analysen der verschiedenen Akteure im Mittelpunkt stehen.
Wer sich an der Vorbereitung dieser Veranstaltung aktiv beteiligen möchte, sei auf den Link zur Homepage der Alcatel-Lucent-Stiftung verwiesen (Klick auf die Überschrift führt Sie dorthin). Dr. Dieter Klumpp, der Direktor derselben, hat dankenswerter Weise zusammen mit ITG, ANGA und FttH-Council diesen Termin wieder ins Bewusstsein gerufen. Der Termin ist ein Anlass, die Strategien 2011ff darzustellen. Bitte senden Sie bei Interesse an einer Beteiligung eine Mail an die auf der Website angegebenen Adresse mit dem Betreff „#613“ an office (at) stiftungaktuell (punkt) de.
Bei der Veranstaltung am 8. April 2011 sollen nach dem Rückblick auf diesen wegweisenden Kabinettsbeschluss der Achtziger vor allem heutige Analysen der verschiedenen Akteure im Mittelpunkt stehen.
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Wettbewerb der Standorte
Freitag, 5. März 2010
Beitrag zur religiösen Debatte um Strom und P2p vs. P2MP
In einem unserer Projekte haben wir uns die Mühe gemacht, den Stromverbrauch einer GPON basierten Realisierung mit einer Active Ethernet basierten Umsetzung zu vergleichen. Basis waren Daten von Alcatel-Lucent für GPON und Cisco für Ethernet (um zwei Platzhirsche "gegeneinander antreten" zu lassen).
Grunddaten: ca. 3.500 Ports sind zu versorgen.
Entsprechend sind entweder 71 Catalyst mit 48 Ports zu betreiben oder ein komplett ausgebauter OLT mit 56 Ports, diese jeweils mit 1:64 gesplittet, zzgl. Eth-Aggregation.
Dabei ergibt sich für die Ethernet-Lösung ein Strombedarf von 876 kWh / Switch im Jahr. Bei einem Preis von 0,2 € je kWh ergeben sich somit Kosten von 12439,20 €. Für die Kühlung werden noch einmal 4453,23 € fällig (0,358 BTU angenmommen je 1Watt). Die Gesamtkosten betragen somit knapp 16.900 € p.a.
Für die GPON-Variante kommen wir bei der Annahme, dass ausser einem OLT noch ein Ethenet-Switch für Aggregation benötigt wird und für Kühlung auf insgesamt 26.280 kWh im Jahr und somit Gesamtkosten von 5.256 €.
Uns würde interessieren, ob sich in anderen Projekten dieses verhältnis bestätigt findet, oder ob wir ggf. einen Rechenfehler haben....
Wir freuen uns über Kommentare.
Grunddaten: ca. 3.500 Ports sind zu versorgen.
Entsprechend sind entweder 71 Catalyst mit 48 Ports zu betreiben oder ein komplett ausgebauter OLT mit 56 Ports, diese jeweils mit 1:64 gesplittet, zzgl. Eth-Aggregation.
Dabei ergibt sich für die Ethernet-Lösung ein Strombedarf von 876 kWh / Switch im Jahr. Bei einem Preis von 0,2 € je kWh ergeben sich somit Kosten von 12439,20 €. Für die Kühlung werden noch einmal 4453,23 € fällig (0,358 BTU angenmommen je 1Watt). Die Gesamtkosten betragen somit knapp 16.900 € p.a.
Für die GPON-Variante kommen wir bei der Annahme, dass ausser einem OLT noch ein Ethenet-Switch für Aggregation benötigt wird und für Kühlung auf insgesamt 26.280 kWh im Jahr und somit Gesamtkosten von 5.256 €.
Uns würde interessieren, ob sich in anderen Projekten dieses verhältnis bestätigt findet, oder ob wir ggf. einen Rechenfehler haben....
Wir freuen uns über Kommentare.
Montag, 25. Januar 2010
Infrastrukturatlas
Wir arbeiten derzeit für eine Reihe von Gemeinden und Kreisen, und entwickeln Konzepte für eine bessere Breitbandversorgung. Ein Teil dieser Arbeiten bezieht sich dabei auf die Infrastrukturerhebung, um zu vermeiden, dass die öffentliche Hand an Stellen investiert, an denen heute bereits private Infrastruktur existiert. Heute haben wir das erste Ergebnis einer Abfrage aus dem Infrastrukturatlas bekommen!
Der Kommentar unserer Mitarbeiterin, die diese Arbeit derzeit im Projekt durchführt:
"Ja und nun? :-) Genauso habe ich mir das gedacht ...."da steht ein Baum auf der Wiese". Wollen wir mehr wissen? Mit welchem Aufwand?"
Wie erwartet: der Berg gebar ein Mäuschen ...
Wir hätten die Bäume halt gerne georeferenziert und eingemessen hinsichtlich Länge, Breite, Durchmesser inkl. Angabe der Obstfolgen etc. (um einen natürlich arg hinkenden Vergleich zu pflegen).
Der Kommentar unserer Mitarbeiterin, die diese Arbeit derzeit im Projekt durchführt:
"Ja und nun? :-) Genauso habe ich mir das gedacht ...."da steht ein Baum auf der Wiese". Wollen wir mehr wissen? Mit welchem Aufwand?"
Wie erwartet: der Berg gebar ein Mäuschen ...
Wir hätten die Bäume halt gerne georeferenziert und eingemessen hinsichtlich Länge, Breite, Durchmesser inkl. Angabe der Obstfolgen etc. (um einen natürlich arg hinkenden Vergleich zu pflegen).
Samstag, 31. Oktober 2009
Breitbandförderung in Bayern - 2/3 aller Zuschüsse an DTAG
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