Montag, 27. Dezember 2010

Mitverlegung - wie groß ist der "richtige" %-Satz

Wir arbeiten in unseren Projekten auf Grundlage diverser Annahmen an Geschäftsplänen für den Aufbau von Glasfaser-Infrastrukturen. Eine wichtige Annahme für langfristige Ausbaupläne ist dabei der %-Satz, den man für die "normale" Baumaßnahmen seriöserweise annehmen kann. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass jedes Jahr ca. 5% kommunaler Straßen durch Baumaßnahmen "betroffen" sind, sprich: geöffnet werden und somit für die Mitverlegung von Leerrohren für eine spätere Glasfaserverlegung zur Verfügung stehen.

Von diversen Kunden haben mittlerweile die Rückmeldung bekommen, dass diese Annahme zu optimistisch sei.

5% würden bedeuten, dass alle 20 Jahre eine Baumaßnahme stattfindet. Die sei heute nicht mehr der Fall, da heutige Infrastrukturen eher bis zu 40 und darüber (reparaturfrei) genutzt werden.

Der "neue" %-Satz wäre also: 2,5%.
Frage an unsere Leser: können Sie diese These durch eigene Werte stützen, bzw. falsifizieren? Oder flapsig: stimmt das?

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