Sonntag, 30. November 2008
Umfrage - Netztopologien
Verehrte Leser,
wir wüßten gerne, welche Netztopographien Sie bevorzugen, bzw. welche Sie ggf. sogar bereits realisieren. Darum haben wir eine Umfrage gestartet und würden uns freuen, wenn Sie uns antworten. Die Umfrage läuft bis Mitte Dezember. Danach stellen wir das Ergebnis kurz vor.
wir wüßten gerne, welche Netztopographien Sie bevorzugen, bzw. welche Sie ggf. sogar bereits realisieren. Darum haben wir eine Umfrage gestartet und würden uns freuen, wenn Sie uns antworten. Die Umfrage läuft bis Mitte Dezember. Danach stellen wir das Ergebnis kurz vor.
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Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz
Mittlerweile lernen wir auch das Vorgehen in Rheinland-Pfalz näher kennen. Die Veranstaltung der des Kreises Cochem hatte ein für uns neues, interessantes Konzept: Marktplatz. Mehr dazu bald...
Nur so viel: Bedarf und Angebot scheinen uns so einfacher zueinander zu kommen.
Aus dem Grund auch ein neuer Link in der Linkliste (siehe oben und rechts) für die Initiative des Landes.
Nur so viel: Bedarf und Angebot scheinen uns so einfacher zueinander zu kommen.
Aus dem Grund auch ein neuer Link in der Linkliste (siehe oben und rechts) für die Initiative des Landes.
Freitag, 21. November 2008
Was ist eigentlich Verfügbarkeit?
Anregt durch die Bemerkung eines "offiziellen" Entscheidungsträgers über die Verfügbarkeiten, die derzeit bei der Frage öffentlicher Förderung für Breitbandnetze Grundlage der Entscheidung sind, haben wir uns gedacht, wir zeigen einfach, welche Ausfallzeiten man bei bestimmten Verfügbarkeitszielen in Kauf nehmen muß.
Hintergrund: für Privatkunden ist die Basisverfügbarkeit, die ein Netzbegtreiber gewährleisten muß, wenn er sich um Fördermittel bewirbt, 95% (bei einer garantierten Bandbreite von 1 Mbps). Bei 95% Verfügbarkeit muß man als Kunde mit bis zu 18,25 Tagen oder 438 Stunden Ausfall "rechnen". Zu den Einzelwerten siehe Tabelle.
Fördermittel - Stand der Verwendung in Baden-Württemberg
Gestern hat das 4. Treffen der Aktionsgemeinschaft des Landes Baden-Württemberg "Breitband im Ländlichen Raum" stattgefunden. Dabei hat Herr Minister Hauk u.a. Informationen zum Stand der Mittelverwendung im Rahmen der Breitbandinitiative mitgeteilt.
Nach heutigem Stand (der sich zum Jahresende sicherlich noch einmal ändern wird) sind im Land Baden-Württemberg bisher ca. 600.000 € Fördermittel abgeflossen. Diese Summe gliedert sich bzgl. der Mittelverwendung wie folgt auf:
Nach heutigem Stand (der sich zum Jahresende sicherlich noch einmal ändern wird) sind im Land Baden-Württemberg bisher ca. 600.000 € Fördermittel abgeflossen. Diese Summe gliedert sich bzgl. der Mittelverwendung wie folgt auf:
- 400.000: Breitbandtrassen = Leerrohrverlegung
- 150.000: Förderung des Netzausbaus durch Netzbetreiber
- 50.000: Modellprojekte
Weiterhin sind noch ca. 2 Mio. € in der Genehmigungsphase. In Summe hatte das Land 10 Mio. € für dieses Jahr zur Verfügung gestellt. Herr Hauk wies darauf hin, dass in vielen Ausschreibungen letztlich die Fördersumme weit niedriger ausgefallen sei, als ursprünglich gedacht. Von daher sieht er die Politik in Baden-Württemberg bestätigt, durch Wettbewerb, angestachelt durch die öffentlich ausgelobten Fördermittel, das Beste für die Gemeinden, und damit für das Land, zu erreichen. Für die Bundesebene scheint es so zu sein, dass von 10 Mio. € GAK-Mitteln, die in diesem Jahr zur Verfügung stehen, erst wenige 100.000 abgeflossen sind, überwiegend nach Baden-Württemberg. Sobald wir aktuellere Zahlen haben, werden wir darüber schreiben.
Mittwoch, 19. November 2008
EU-Notifizierung für 45 Mio. € Breitband-Förderung
Die EU hat mit Datum von gestern bekannt gegeben, dass sie für die Länder Sachsen, Niedersachsen und Bayern 45 Mio. € staatliche Förderung für den Ausbau der Breitbandversorgung gemäß der EU-Regeln für staatliche Förderung anerkennt.
Mehr Informationen siehe Link.
Wir finden: gute Nachricht, wenn's auch keine Milliarde (wie bei Opel) ist :-)
Unser neues ceterum censio: wir arbeiten am fahrbaren FttH-Netz!
Mehr Informationen siehe Link.
Wir finden: gute Nachricht, wenn's auch keine Milliarde (wie bei Opel) ist :-)
Unser neues ceterum censio: wir arbeiten am fahrbaren FttH-Netz!
Montag, 17. November 2008
Wir werden jetzt Bank! oder Automobil-Hersteller!
Wir ändern unser Geschäftsmodell!
Zuerst wandeln wir uns zur Bank um, denn schließlich ist die Erstellung von FttH-Netzen eigentlich ein klassisches Bankgeschäft: Geld einsammeln von Investoren und hoch verzinslich anlegen. Aus den Gewinnen wieder die Anleger bedienen. Sobald wir Bank sind, bitten um Aufnahme ins Schutzprogramm für Banken mit fehlgeschlagenem Geschäftsmodell. Das so eingeworbene Kapital buchen wir auf der Eigenkapital-Seite unserer Bilanz und hebeln anschließend weitere Projekte damit.
Die Umwandlung zum Automobilhersteller folgt, sobald wir wissen, wir wir FttH-Netze fahrbar machen können (Motto: Internet der Dinge).
Wer Ideen hat, wie wir FttH-Netze fahrbar machen können, soll sich bitte schnellstmöglich melden, um alles Weitere zu besprechen: blog (at) unsernetz.de!
Zuerst wandeln wir uns zur Bank um, denn schließlich ist die Erstellung von FttH-Netzen eigentlich ein klassisches Bankgeschäft: Geld einsammeln von Investoren und hoch verzinslich anlegen. Aus den Gewinnen wieder die Anleger bedienen. Sobald wir Bank sind, bitten um Aufnahme ins Schutzprogramm für Banken mit fehlgeschlagenem Geschäftsmodell. Das so eingeworbene Kapital buchen wir auf der Eigenkapital-Seite unserer Bilanz und hebeln anschließend weitere Projekte damit.
Die Umwandlung zum Automobilhersteller folgt, sobald wir wissen, wir wir FttH-Netze fahrbar machen können (Motto: Internet der Dinge).
Wer Ideen hat, wie wir FttH-Netze fahrbar machen können, soll sich bitte schnellstmöglich melden, um alles Weitere zu besprechen: blog (at) unsernetz.de!
Sonntag, 16. November 2008
Bandbreiten in GPON-Netzen
In der letzten Zeit waren wir bei einigen Diskussionen dabei, die sich um Bandbreiten drehten, die man in GPON-Netzen an Endkunden abliefern kann. Sehr oft wird dabei als Argument angeführt, dass in GPON-Netzen nur niedrige Bandbreiten möglich seien. Da helfen nur Fakten, um diese falsche Aussage zu korrigieren.
In der Tabelle finden Sie die Bandbreiten, die heute bei GPON möglich sind (2,5 G), sowie Aussagen zu in der Entwicklung befindlichen Lösungen (5 und 10G). us = upstream, ds = downstream. Der Splittingfaktor sagt, wie oft das optische Signal zwischem dem Central Office (~ Hauptverteiler) und dem Endkunden aufgesplitted wird.
Fazit: beim größtmöglichen Splittingfaktor (1:64) können noch 40 M im Downstream und 20 M im Upstream abgeliefert werden. Kundendediziert sind höhere Bandbreiten provisionierbar, entweder, in dem in dem entsprechenden Netzstrang geringer gesplitted wird, oder in dem am OLT kundenspezifische Bandbreiten provisioniert werden.
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