Montag, 25. Mai 2009

Hinweis in eigene Sache: FttH-Studie kann bestellt werden!

Liebe Leser,
nach langer Zeit einmal wieder ein Lebenszeichen. Wir sind in den letzten zwei Monaten so in Projekten abgetaucht, dass wir nicht mehr zum bloggen kamen, dabei gäbe es einiges zu berichten:
  • Die Initiative D21 arbeitet an Kooperationsmodellen f.d. Breitbandausbau
  • der VATM hat sich zu Open Access Modellen geäußert
  • die EU-Kommission (Wettbewerbskommissariat) hat ein Papier erstellt, in dem sie die Rahmenbedingungen für öffentlich geförderte Breitband-Projekte zu definieren sucht (als Draft for consultation, so unser Verständnis)
  • die EU-Kommission bittet (zur Entscheidung, ob ein Wettbewerbsverfahren gegen die Bundesrepublik eröffnet werden soll) um Stellungnahme zu öffentlich geförderten Breitbandprojekten mit der DTAG (insges. 400 Stk) aus Anlaß einer offiziellen Beschwerde eines einzelnen Unternehmens aus dem äußersten Westen der Republik

All das wollen wir - so weit möglich - nachholen.

Heute aber wollen wir darauf hinweisen, dass wir unsere FttH-Studie fertiggestellt haben. Sie ist derzeit im Druck. Unser Motto dabei ist:

„Jeder spricht darüber, aber wer tut es?“

Zumindest für die Bemühungen in Deutschland, Glasfaserinfrastrukturen bis in die Gebäude zu verlegen, konnte diese Frage lange Zeit nicht beantwortet werden. Um diesem Erkenntnisnotstand abzuhelfen, haben wir in den letzten Monaten eine umfassende Untersuchung in Deutschland durchgeführt mit dem Ziel, eine Übersicht über die aktuellen Glasfaserprojekte zwischen Hamburg und München zu liefern.

Das Ergebnis der Studie "Fibre in Germany, Fibre Infrastructures for Access Networks - An Overview" zeigt den ersten kompletten Überblick über die aktuellen lokalen Glasfaserprojekte (2009).

Dabei werden alle bekannten Projekte einzeln beschrieben, es wird die Größe der Projekte (in Investitionskosten sowie in Anzahl der angeschlossenen Häuser/Gebäude) dargestellt, sowie – soweit verfügbar – Fördermittel und Penetrationsraten. Obwohl nur wenige Informationen öffentlich verfügbar waren, vermittelt die Studie einen interessanten Einblick in diesen noch jungen, aber dynamisch wachsenden Markt: So kön­nen keine Patentrezepte abgeleitet werden; jedes Projekt unterliegt völlig unterschied­li­chen Entscheidungssituationen: die Preise pro angeschlossenem Haushalt differieren, die Preismodelle sind ebenso individuell wie die ökonomischen und politischen Strategien. Die Studie kann gegen Zahlung einer Schutzgebühr (49,90 €) angefordert werden bei:
Seim & Partner, Beratung für Telekommunikation und IT kai (at) seim-partner (dot) de.

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